Renate
Gluderer

Über Geld spricht man nicht

Über Geld spricht man nicht

Wenn es darum geht, Deine persönliche finanzielle Situation zu verbessern, ist Deine Einstellung zu Geld ein entscheidender Grundbaustein.  Egal ob es darum geht, mehr Geld zu verdienen, mehr Geld zu sparen oder Geld zu vermehren, ohne die richtige Einstellung wird es wirklich schwierig, dies zu erreichen.

Wir finden im Internet zwar sehr viele Tipps, wie wir unsere Geldziele leichter erreichen können - aber wenn unsere Denkweise zum Thema Geld und Wohlstand von negativen Glaubenssätzen geprägt ist, dann sabotieren wir unsere Erfolge immer wieder selbst. Jeder, der schon mal versucht hat, ein anspruchsvolles Ziel zu erreichen und daran gescheitert ist, weiß, dass es mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung und ein paar Tipps nicht getan ist. Erfolg entsteht im Kopf!

Wenn Dein innerer Autopilot nicht auf Wohlstand ausgerichtet ist,
zieht er immer in eine andere Richtung.

 

Warum tun sich viele so schwer mit dem Thema Geld und Wohlstand? Warum ist es bei vielen negativ behaftet? Und warum sprechen die wenigsten offen über dieses Thema?

Die Gründe, warum viele nicht gerne über Geld sprechen, sind vielfältig. Ein wesentlicher Grund kann die Angst vor Neidern sein. Außerdem werden wohlhabenden Menschen häufig Charaktereigenschaften wie Geiz, Gier und Hochnäsigkeit nachgesagt. Und wer will schon mit solchen Eigenschaften in Verbindung gebracht werden?

Aber wenn wir es nicht schaffen, solche negative Denkweisen hinter uns zu lassen, dann wird es uns nicht gelingen, dauerhaft Wohlstand zu generieren. Es kann zwar sein, dass wir viel Geld einnehmen, aber es wird sich genauso schnell wieder verflüchtigen. Denken wir dabei nur einmal an Lottogewinner. Den wenigsten gelingt es, dauerhaften Wohlstand aufzubauen. Vielen zerrinnt das Geld zwischen den Fingern.   

Wie Du Dein Mindset auf Wohlstand umpolst

Wenn wir anfangen, an unserem Mindset bewusst zu arbeiten, so ist das keine Sache, die man einmal macht und es ist erledigt. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, der mit viel Wertschätzung, Freude und Leichtigkeit gemacht werden sollte. Das bringt die besten Resultate. 

 Was ist Dein WARUM?

Warum möchtest Du (viel) Geld verdienen? Was möchtest Du gerne damit machen? Welche Wünsche möchtest Du Dir damit erfüllen? Wie würde Dein Leben dann ausschauen? Was würdest Du anders machen? 
Mache eine Liste. Schreibe alles auf, was Du realisieren möchtest, wenn das entsprechende Geld vorhanden wäre. 
Es ist wichtig, dass Du Dein Warum kennst. Es verleiht Deinem Vorhaben Sinn und spornt Dich an. Denn die Freude am Geld selbst ist von kurzer Dauer. Man gewöhnt sich sehr schnell daran. Aber Dinge, die Dir das Geld ermöglicht, die sind von Dauer. Die kannst Du jeden Tag, immer wieder aufs Neue genießen.

 Wie ist Deine Beziehung zu Geld?

Wir haben zu allem eine Beziehung. Zu Menschen, zu Tieren, zur Natur und zu Dingen. Denk nur mal an Dein Auto. Liebst Du Dein Auto? Wie wichtig ist es für Dich? Hegst und pflegst Du es oder ist es für Dich nur ein Gebrauchsgegenstand, der seinen Zweck zu erfüllen hat?
Genauso ist es mit Geld. Wie gehst Du mit Geld um? Gehst Du wertschätzend damit um oder stopfst Du es zerknittert irgendwo rein? Wie sieht Deine Geldbörse aus? Gepflegt und aufgeräumt, oder voll mit Einkaufszetteln und anderem Kram?
Alles was uns wichtig ist, sollten wir wertschätzen und ehren. Das bedeutet jetzt nicht, dass Du Geld niemals mehr zusammenfalten und in die Hosentasche stecken darfst. Das kannst Du sehr wohl. Aber Deine innere Haltung macht den großen Unterschied! 

 Was denkst Du über Geld und über reiche Menschen?

Wenn Du über Geld nachdenkst, was kommt Dir da in den Sinn? Welche Begriffe fallen Dir ein, wenn Du an Geld denkst? Fallen Dir Begriffe ein, wie Villa, Reisen, Freizeit, Meer, Urlaube....? Oder vielleicht Begriffe wie Neid, Gier, Hochmut, Arroganz...? Oder tauchen Gedanken auf, wie: "Für Geld muss man hart arbeiten", "Geld ist nicht so wichtig", "Geld verdirbt den Charakter". 
Was denkst Du über reiche Menschen? Welche Begriffe und Gedanken gehen Dir da durch den Kopf?

Geh auf Entdeckungsreise, mit einer gesunden Portion Neugier und Leichtigkeit. Druck können wir hier nicht gebrauchen. Nimm Dir Zeit für diesen Prozess. Je mehr Du darüber nachdenkst, umso mehr Gedanken ploppen nach oben. Halte all Deine Gedanken fest. Um Denkweisen verändern zu können, müssen wir sie zunächst erkennen. Wir müssen wissen, was wir transformieren wollen. 

 Verändere Deine Denkweisen

Solange Du über Geld und reiche Menschen negativ denkst, wird Dein Unterbewusstsein alles tun, Dich davor zu schützen. Denn es will ja schließlich Dein Bestes! Das ist seine Aufgabe.
Willst Du etwas anderes erreichen als bisher, ist es notwendig Deine Denkweisen zu verändern. Wähle jenen Glaubenssatz aus, der Dich derzeit am meisten behindert. Wenn Du mehrere hast, entscheide Dich für einen. Es bringt nichts, zu viel auf einmal verändern zu wollen. 
1.Schritt: Hinterfrage den Glaubenssatz:

  • Stimmt die Aussage überhaupt?
  • Trifft die Aussage immer zu oder nur manchmal? Gibt es Ausnahmen?
  • Woran hindert mich dieser Glaubenssatz?
  • Wie bin ich (vermutlich) zu diesem Glaubenssatz gekommen?
  • Welche Erfahrungen habe ich gemacht?

2. Schritt: Transformiere den Glaubenssatz
Nimm den Glaubenssatz und suche nach Aussagen, die ihn neutralisieren oder ins Positive verkehren.
Hier ein Beispiel:
Hinderlicher Glaubenssatz: Reiche Menschen sind unehrlich.
Neutraler/förderlicher Glaubenssatz: Es gibt reiche Menschen, die unehrlich sind und solche, die ehrlich sind. 

Suche Deine ganz individuelle Formulierung, die zu Dir passt. Sie muss für Dich stimmig sein. 

3. Schritt: Suche im Alltag immer wieder nach Situationen und Beispielen, die den neuen Glaubenssatz untermauern. So verankerst Du ihn viel schneller. 

 Nimm all Deine Emotionen liebevoll an

Wenn wir anfangen uns zu verändern, brechen wir aus der Komfortzone aus. Und das bedeutet ALARM! Plötzlich werden alte Routinen hinterfragt. Da steigen Ängste in uns hoch. Denn Neues bedeutet Unsicherheit und vielleicht auch Gefahr. Das ist vollkommen normal. 
Nimm all Deine Emotionen liebevoll an, ohne Dich dagegen zu wehren. Sie sagen Dir nur: "Schau nochmal hin. Willst du das wirklich?"  Sieh diese Ängste als Teil Deines Weges, und bleibe dran. Irgendwann verschwinden sie.

Sollten Diese Ängste einmal sehr stark sein, dann denke an Dein WARUM. Dein Warum ist Dein Fixstern, der Dir selbst in schwierigen Momenten Orientierung gibt. Erinnere Dich daran - und erinnere Dich auch an all die Dinge, die Du schon geschafft hast. Blicke zurück auf die kleinen und großen Erfolge. Dies gibt Dir wieder neue Kraft und neuen Mut. Und glaube stets daran, dass Du es schaffen kannst.  

 

► Mit Dankbarkeit schneller ans Ziel

Dankbarkeit erhöht unser Energieniveau und unsere Schwingung.  Wir gehen automatisch in Resonanz mit jenen Dingen, die wir schätzen und die uns freuen - und sagen dem Universum: "Ja, ich will mehr davon!"
Wenn ich hier von Dankbarkeit spreche, dann meine ich gefühlte Dankbarkeit. Ein Satz, der so dahingesagt wird, hat nicht diese Wirkung. Es geht immer um unsere Gefühle und Emotionen. 
Wenn wir wirklich dankbar sind für all das Gute, das in unser Leben kommt, dann fördert das enorm den Aufbau von Wohlstand.

 

Ein paar abschließende Worte

"Über Geld spricht man nicht." Mit dieser Aussage bin ich in diesem Blog-Artikel gestartet. Und genau mit dieser Aussage bin ich in meiner Ursprungsfamilie groß geworden, so wie viele andere auch.
Als ich dann in jungen Jahren in die Bankenbranche reingeschlittert bin, war das zunächst für mich fast ein "Kulturschock". Denn plötzlich drehte sich alles um dieses Tabu-Thema. Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich es als vollkommen normal hinnehmen konnte.
Interessant zu beobachten war über all die Jahre, wie unterschiedlich die Kunden mit dem Thema Geld umgegangen sind. Die einen sprachen plötzlich viel leiser, sie hatten Mühe darüber zu sprechen. Andere hingegen redeten darüber mit der größten Selbstverständlichkeit. Diese waren, meiner Erfahrung nach, in der Minderheit. 

Geld ist an sich vollkommen neutral. Es ist ein Tauschmittel. Es ermöglicht uns auf einfachste Art und Weise Geschäfte abzuwickeln. Erst unsere Denkweisen darüber machen es gut oder schlecht. 

Geld verdirbt meiner Meinung nach nicht den Charakter. Es zeigt ihn nur. Geld eröffnet neue Möglichkeiten und natürlich kommen dann bestimmte Charakterzüge besser zur Geltung. Wenn jemand plötzlich negativ auffällt, dann war diese Anlage schon vorher in ihm vorhanden, er konnte sie nur nicht so zeigen, weil er nicht die Möglichkeit dazu hatte. Deshalb keine Angst vor Wohlstand. Du kannst damit sehr viel Gutes bewirken!

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg.

Deine Renate

 

Wer schreibt hier?

Renate Gluderer

Renate Gluderer

Mentaltrainerin, Mental Coach, Seminar-Trainerin & Business Mentorin

Ich unterstütze Menschen, die in Beruf oder Selbstständigkeit erfolgreich, zufrieden und erfüllt sein wollen. Mehr über mich

rg [at] renate-gluderer.com
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Renate Gluderer

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