Renate
Gluderer

Mache Dein Ding - Tue was Du wirklich liebst

Mache Dein Ding - Tue was Du wirklich liebst

Mache Dein Ding!  In meinen Augen eine sehr prägnante Aussage. Deshalb habe ich sie auch gewählt. Was meine ich damit überhaupt? Tue etwas, was Du liebst, was Dich interessiert und Dir Freude bereitet. Etwas, bei dem Dir richtig das Herz aufgeht und Du die Zeit vergisst. Etwas, bei dem Du Deine Erfahrungen und Stärken einbringen kannst und das sich für Dich nicht nach Arbeit anfühlt.
Warum ist das so wichtig? Ganz einfach: Alles was Du mit Freude machst, gibt Dir Energie und Erfüllung. Alles was Du nicht gerne machst, kostet Dich Energie und lässt Dich unzufrieden sein.

An dieser Stelle kommen sehr leicht Zweifel auf, wie: Aber wir können doch nicht einfach machen, was wir lieben? Wo kommen wir denn da hin? Was sagen die Anderen? Was ist, wenn ich Menschen enttäusche? Was ist, wenn ich Erwartungen nicht erfülle? Ja, das kann passieren.

Es kann sein, dass Du andere Menschen enttäuschst, dass Du Erwartungen nicht erfüllst.
Aber, wenn Du nicht das tust, was Du liebst, enttäuschst Du Dich selbst. Und mit Dir selbst musst Du ein Leben lang auskommen!

Du wirst immer genug Kraft haben, das zu tun, was Dir Freude bereitet, aber nicht Kraft genug, etwas was Du nicht liebst, dauerhaft aufrechtzuerhalten.

Alles was wir mit Widerwillen machen, sind wahre Energiefresser. Zumindest eine neutrale Haltung sollten wir einnehmen können, sodass wir nicht zu sehr gegen uns selbst arbeiten.

Mache Dein Ding: aber wie?

Sehr viele meinen, dass  die Aussage "Mache Dein Ding" bedeutet,  IMMER nur Spaß zu haben. Dem ist nicht so. Selbst bei Tätigkeiten, die wir sehr lieben, sind oft Dinge zu erledigen, die wir nicht mögen. Wenn es geht, können wir diese an Andere delegieren, aber oft ist dies nicht möglich. Wichtig ist, dass die Tätigkeit insgesamt passt und uns erfüllt.

Viele meinen auch, dass "sein eigenes Ding machen" bedeutet, in die Selbstständigkeit zu gehen. Auch dem ist nicht so. Nicht jeder ist für die Selbstständigkeit geschaffen. Manche fühlen sich im abhängigen Arbeitsverhältnis einfach wohler - und das ist auch in Ordnung. Es gibt die unterschiedlichsten Wege sich selbst zu verwirklichen.

Trotz allem landen viele in der Selbstständigkeit oder zumindest Teilselbstständigkeit. Einfach, weil sie als abhängige Arbeitnehmer*innen nicht die Möglichkeit haben, ihre Ideen umzusetzen und das zu leben, was sie sich wünschen. Oft lassen die Rahmenbedingungen nicht genügend Freiräume zu. Sie können nicht ihr volles Potenzial, ihre Talente und Werte leben.

Solltest Du Dich auf den Weg machen wollen, hier einige Hinweise:

1) Werde Dir klar, was Dein Ding ist

Zunächst musst Du einmal wissen, was "Dein Ding" ist. Viele haben eine ganz klare Vorstellung davon, viele andere hingegen kommen dabei ganz schön ins Grübeln. Erst wenn Du weißt, wohin die Reise gehen soll, kannst Du losmarschieren.

Hier einige Fragen, die Dich weiterbringen:

  • Was kannst Du gut?
  • Bei welcher Tätigkeit vergisst Du die Zeit?
  • Was macht Dir Freude?
  • Was geht Dir leicht von der Hand?
  • Was interessiert Dich?
  • Was sind Deine Stärken?
  • Welche Erfahrungsschatz hast Du angesammelt?
  • Was würdest Du selbst dann machen, wenn Du kein Geld dafür bekämst?
  • Worüber könntest Du stundenlang reden?

2) Ist Dein Vorhaben realisierbar?

Eine sehr wichtig Frage. Kannst Du Dein Vorhaben umsetzen und wenn ja, was brauchst Du dazu? Kannst Du davon leben oder soll es nur eine Nebenbeschäftigung werden? Kannst Du es alleine angehen oder brauchst Du Unterstützung und weitere Ressourcen oder Ausbildungen?
Du musst nicht alles im Detail planen und wissen. Das wäre unrealistisch, denn Du wächst mit jedem Schritt, den Du vorwärtsgehst. Aber Du musst schon abschätzen können, ob es machbar ist. Wenn Du Dir nicht sicher bist, suche Dir eine professionelle Unterstützung.

3) Suche Menschen, die diesen Weg schon erfolgreich gegangen sind

Nimm Kontakt zu Menschen auf, die schon Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt haben. Unterhalte Dich mit Ihnen, sammle Informationen. Frage sie nach ihrem Alltag, nach ihren Erfolgen und Niederlagen, nach gemachten Fehlern und Herausforderungen, mit denen sie zu kämpfen haben. Mache Dir ein möglichst klares Bild.

Was Du damit erreichst:

  • Du erhältst ein klares Bild, wie der Alltag und die Realität wirklich ausschauen
  • Du erhältst Tipps und Ratschläge
  • Du vermeidest (Anfänger)Fehler
  • Indem Du in diese "neue" Welt eintauchst, kommst Du energetisch in Kontakt mit Deinem Wunschziel

Du hörst, wie diese Menschen sprechen, was sie denken, was sie bewegt, was sie fasziniert und wie sie ticken. Dadurch wird Dein Ziel viel greifbarer. Du kannst Dich viel besser in den Endzustand hineinfühlen. Das unterstützt Dich in Deiner Entwicklung.

4) Glaube an Dich selbst und an Deine Fähigkeiten

In dem Moment, wo Du einen neuen Weg einschlägst, verlässt Du Deine Komfortzone. Du betrittst Neuland und das bringt zu Beginn immer eine gewisse Unsicherheit mit sich. Das ist vollkommen normal. In dieser Situation brauchst Du ein gesundes Maß an Selbstvertrauen, um diese Zeit zu überstehen - bis Du Dich in Deinem neuen Leben wieder so richtig wohl fühlst.

5) Rechne mit Hindernissen

Auch wenn wir es uns innigst wünschen, dass alles läuft wie geschmiert, so passiert das nur in den seltensten Fällen. Du gehst in eine neue Richtung, viel Neues wird Dir begegnen - unter anderem auch Dinge, mit denen Du nicht gerechnet hast oder von denen Du gar nichts wusstest. Du lernst aus jeder einzelnen Erfahrung. Das macht Dich stark!

Ein weit verbreitetes Missverständnis:
Viele meinen "das eigene Ding" zu machen, bedeutet, dass immer alles leicht geht.

6) Achte auf Deine Umgebung - halte Dich von Skeptikern fern

Neue Ideen sind wie zarte Pflänzchen. Sie haben oft noch nicht die Kraft, gegen stärkere Widerstände anzukämpfen. Sie müssen erst noch wachsen. In dieser Phase ist es wichtig, dass Du Dich mit Menschen umgibst, die es gut mit Dir meinen, die Dich unterstützen und Dir Mut machen.
Menschen, die ständig ein Haar in der Suppe suchen und Negativszenarien ausmalen, sind Energieräuber. In Zeiten, in denen Du Kraft für Dein Vorhaben brauchst, könnte das zu viel werden.

7) Suche Dir Reisegefährten

"Willst Du schnell gehen, geh alleine. Willst Du weit gehen, geh mit Anderen." Kennst Du dieses Sprichwort?  Du musst Deinen Weg nicht alleine gehen und alles alleine machen. Suche Dir Menschen, die auf dem gleichen Weg sind, mit denen Du Dich gut verstehst und Du Dich austauschen kannst. Dadurch entsteht in Dir ein Gefühl der Zugehörigkeit und Du merkst, dass Du nicht "verrückt" bist. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Dir vorkommt, dass Dein eigenes Umfeld Dich nicht versteht.
Du kannst auch auf eine professionelle Unterstützung zurückgreifen. Dies kann ein Coaching, eine Beratung, ein Mentoring oder auch eine Mastermind Gruppe sein. Egal wofür Du Dich entscheidest, wichtig ist, dass es zu Dir und Deinem Vorhaben passt.

8) Tappe nicht in die Perfektionsfalle

Es muss nicht alles perfekt sein! Warte nicht bis alles perfekt ist. Unter Umständen wartest Du ein Leben lang und Du kommst gar nicht aus den Startblöcken raus. Gehe ins Tun! Besser unperfekt gestartet, als perfekt gescheitert!

9) Bleib dran und lass Dich nicht entmutigen

In jedem Business gibt es Hochs und Tiefs. Es gibt Zeiten, in denen Erfolge zu feiern sind und Zeiten, in denen Niederlagen weggesteckt werden müssen. Lass Dich von Niederlagen nicht entmutigen. Sie gehören zum Leben und zum Business mit dazu. Daran wachsen wir.
Glaube stets an Dich selbst und halte Deine Träume, Visionen, Ziele und Wünsche lebendig. Mache Deinen Traum zu Deinem Fixstern, der Dir durch alle Schwierigkeiten hilft und Dir Orientierung gibt. Dies gibt Dir Kraft und lässt Dich alle Hindernisse und Schwierigkeiten überwinden.

Eine persönliche Bemerkung zum Abschluss:

Ich werde immer wieder gefragt, ob es sich lohnt, diesen Weg zu gehen. Grundsätzlich kann jeder diese Frage nur für sich beantworten.
Ich sage JA. Ich bin diesen Weg Ende 2010 gegangen. Ich bin meinem Traum bzw. meinem Ruf gefolgt. Ich habe meine Leidenschaft zu meinem Beruf gemacht. Ich tue das, was mich zutiefst erfüllt. Natürlich gab es in all diesen Jahren auch schwierige Momente, aber die gehören zum Business nun mal dazu. Ich habe viel daraus gelernt. Und dieses Wissen kommt heute meinen Kunden zugute.

Für mich war und ist einfach wichtig, dass ich alles dransetze, um meine Träume und Visionen zu verwirklichen, um später nicht sagen zu müssen: "Ach, hätte ich damals doch..."

Habe den Mut, groß zu träumen. Think big - und suche Deinen ganz individuellen Weg.

Viel Erfolg dabei!

Deine Renate

Wer schreibt hier?

Renate Gluderer

Renate Gluderer

Mentaltrainerin, Mental Coach, Seminar-Trainerin & Business Mentorin

Ich unterstütze Menschen, die in Beruf oder Selbstständigkeit erfolgreich, zufrieden und erfüllt sein wollen. Mehr über mich

rg [at] renate-gluderer.com
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Renate Gluderer

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